Staatstheater Braunschweig 

„Im Vergleich zu jeder Kunst bin ich ein Gigant!“

(Das Lied der Stadt (nicht für dich))

 

Ein Mann strandet in einer fremden Stadt. Ivana Sajko erzählt ein vielstimmiges Lied, nicht nur über diesen Mann und seine Geschichte, sondern auch von Aufbruch und zerstörten Hoffnungen. »Das Lied der Stadt (nicht für dich)« ist auch ein Lied über die Möglichkeiten und Grenzen von Kunst angesichts einer Wirklichkeit, in der Menschen abstürzen in Einsamkeit und soziale Not: »Der Fall eines Menschen ist größer als die Kunst«, schreibt Ivana Sajko.

Eine Cover-Version von Knut Hamsuns Roman »Hunger« wollte die Autorin zunächst verfassen, doch dann hat sie einen anderen Weg eingeschlagen. Durch die vielen unterschiedlichen Blickwinkel, die sie einnimmt, hat sie ein Panorama unserer Welt geschaffen, ein Sprechoratorium voller Träume und (Des-)Illusionen: »Ich weiß nicht, in welchem Ausmaß man die Kunst durch die wahre Tragödie, durch die wahre Frustration, durch die wahre Wunde betrügen kann, aber in dem Raum, in dem das noch immer möglich ist, lebt der Text als Kunst.« (Ivana Sajko)

Die kroatische Autorin und Theaterregisseurin, geboren 1975 in Zagreb, gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen der südosteuropäischen Literatur. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet und weltweit, vor allem im deutschsprachigen Theaterraum, zur Aufführung gebracht.

Integriert in die Inszenierung sind zwei künstlerische Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig:
»Installation view – Crying in Public Because of Men« von Paula A. Knust Rosales.
»Begleitvegetation einer Konversation« von Alissa Mirea Weidenfeld.

UA 12.11.2022

 
 





  VON IVANA SAJKO

Regie und Video: Anna Malena Große

RauminstallationFlorian Barth

Kostüme: Swantje Silber

Musik: Hans Könnecke

Dramaturgie: Holger Schröder

Fotos: Joseph Ruben Heicks 

Mit: Julius Ferdinand BrauerMattias SchambergerLina Witte

Staatstheater Braunschweig 

UA 12.11.2022

„Im Vergleich zu jeder Kunst bin ich ein Gigant!“

(Das Lied der Stadt (nicht für dich))

 VON IVANA SAJKO

Regie und Video: Anna Malena Große

RauminstallationFlorian Barth

Kostüme: Swantje Silber

Musik: Hans Könnecke

Dramaturgie: Holger Schröder

Fotos: Joseph Ruben Heicks 

Mit: Julius Ferdinand BrauerMattias SchambergerLina Witte

 

Ein Mann strandet in einer fremden Stadt. Ivana Sajko erzählt ein vielstimmiges Lied, nicht nur über diesen Mann und seine Geschichte, sondern auch von Aufbruch und zerstörten Hoffnungen. »Das Lied der Stadt (nicht für dich)« ist auch ein Lied über die Möglichkeiten und Grenzen von Kunst angesichts einer Wirklichkeit, in der Menschen abstürzen in Einsamkeit und soziale Not: »Der Fall eines Menschen ist größer als die Kunst«, schreibt Ivana Sajko.

Eine Cover-Version von Knut Hamsuns Roman »Hunger« wollte die Autorin zunächst verfassen, doch dann hat sie einen anderen Weg eingeschlagen. Durch die vielen unterschiedlichen Blickwinkel, die sie einnimmt, hat sie ein Panorama unserer Welt geschaffen, ein Sprechoratorium voller Träume und (Des-)Illusionen: »Ich weiß nicht, in welchem Ausmaß man die Kunst durch die wahre Tragödie, durch die wahre Frustration, durch die wahre Wunde betrügen kann, aber in dem Raum, in dem das noch immer möglich ist, lebt der Text als Kunst.« (Ivana Sajko)

Die kroatische Autorin und Theaterregisseurin, geboren 1975 in Zagreb, gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Stimmen der südosteuropäischen Literatur. Ihre Werke wurden vielfach ausgezeichnet und weltweit, vor allem im deutschsprachigen Theaterraum, zur Aufführung gebracht.

Integriert in die Inszenierung sind zwei künstlerische Arbeiten von Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig:
»Installation view – Crying in Public Because of Men« von Paula A. Knust Rosales.
»Begleitvegetation einer Konversation« von Alissa Mirea Weidenfeld.