Artist-in-Garden Residency HELLERAU- europäisches Zentrum der Künste
Uraufführung 23.10.2023
„Akture erwerben und horten unbebaute Grundstücke aus rein spekulativer Absicht“
– Stephan Rettich in Die Bodenfragen: Klima, Ökonomie, Gemeinwohl
Das Vacant Lot ist eine unbebaute Grundstücksfläche, eine spekulative Kapitalanlage, ein Privatbesitz oder auch eine Freifläche für kollektives Experimentieren, ein Ort an dem neue Formen der Umverteilung erprobt werden können, ein Gemeingut.
Ein performativer Verteilungsvorgang verwaltet mit Hilfe von Straßenbahnmarkierung den Boden. Spielerisch wird das
Publikum durch Privatisierung verdrängt, eine Spontanstatistik zu Mietverhältnissen erstellt, auf Grundstücksentwicklungen spekuliert und der Investoren-Kanon angestimmt.
To vacant lot folgt auf Produktionsebene Nachhaltigkeitsansprüchen und basiert ausschliesslich auf recyceltem Material eines lokal Straßenbau Unternehmens, sowie zyklisch wiederverwendeten Kostümen früherer Produktionen. Versiegelte, überhitzte Innenstädte, explodierenden Mieten und die fortschreitende Bebauung von Grün- und Gemeinschaftsflächen zu Gunsten der Privatinteressen von Investoren machen die Relevanz der Bodenfrage für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Bezug auf Klima, Ökonomie und Gemeinwohl deutlich.
Konzept, Stückentwickung & Performance:
HowHow Kollektiv
Wanda Traub, Lotte Dohmen, Tom Schellmann, Lukas Alois Roth, Volker Sondermann, Swantje Silber
Mentoring: Zorka Wollny
Dramaturgie: Janka Dold
Musik: die internationale Volksmusik
Fotos: Klaus Gigga
Artist-in-Garden Residency HELLERAU- europäisches Zentrum der Künste
URAUFFÜHRUNG 23.10.2023
„Akture erwerben und horten unbebaute Grundstücke aus rein spekulativer Absicht“
– Stephan Rettich in Die Bodenfragen: Klima, Ökonomie, Gemeinwohl
Das Vacant Lot ist eine unbebaute Grundstücksfläche, eine spekulative Kapitalanlage, ein Privatbesitz oder auch eine Freifläche für kollektives Experimentieren, ein Ort an dem neue Formen der Umverteilung erprobt werden können, ein Gemeingut.
Ein performativer Verteilungsvorgang verwaltet mit Hilfe von Straßenbahnmarkierung den Boden. Spielerisch wird das
Publikum durch Privatisierung verdrängt, eine Spontanstatistik zu Mietverhältnissen erstellt, auf Grundstücksentwicklungen spekuliert und der Investoren-Kanon angestimmt.
To vacant lot folgt auf Produktionsebene Nachhaltigkeitsansprüchen und basiert ausschliesslich auf recyceltem Material eines lokal Straßenbau Unternehmens, sowie zyklisch wiederverwendeten Kostümen früherer Produktionen. Versiegelte, überhitzte Innenstädte, explodierenden Mieten und die fortschreitende Bebauung von Grün- und Gemeinschaftsflächen zu Gunsten der Privatinteressen von Investoren machen die Relevanz der Bodenfrage für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Bezug auf Klima, Ökonomie und Gemeinwohl deutlich.