LANDESTHEATER TÜBINGEN

URAUFFÜHRUNG 14.02.2026

„Ich will raus aus diesen Fremdzitaten, aus dieser alten männlichen Geschichte“

– Elektra in die Töchter der Orestie

VON MAXI OBEXER

Athene Sabine Weithöner

Klytaimnestra Susanne Weckerle

Kassandra Jennifer Kornprobst

Elektra Robi Tissi Graf

Iphigenie Emma Stratmann

Regie Annika Schäfer

Bühne & Kostüme Swantje Silber

Musikalische Leitung Jennifer Kornprobst

Dramaturgie Christine Richter-Nilsson (PhD)

Regieassistenz Janneke Crienitz

Fotos Martin Sigmund

Im dramatischen Kampf um die Beschwichtigung der Rachegöttinnen bringt Athene alle Frauen wieder zum Leben, die der Blutrache zum Opfer fielen: das Mädchen Iphigenie, die Mutter Klytaimnestra, Agamemnons Geliebte Kassandra und – die einzige Überlebende – Elektra. Die Orestie gilt als der Gründungstext der Demokratie – Orest, der sich dem Prozess unterwirft, als ihr erster Vertreter. Dabei startet Athene das mühsame Geschäft der demokratischen Verhandlung: Sie schafft eine gemeinsame Gesprächsgrundlage und erzielt schließlich eine friedliche Einigung.

Das Auftragswerk lässt die Frauenfiguren ihre abgebrochenen Geschichten zu Ende erzählen, teilt ihre Loyalitätskonflikte und ihren Anteil im Kampf um Würde, Anerkennung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Die Frauen der Orestie zeigen, dass ein wahrer Kompromiss nur möglich ist, wenn alle zu Wort kommen, auch diejenigen, die schon aus der Geschichte herausgeschrieben sind. „Sonst“, so prophezeit Kassandra, „macht es Schule, und wir fliegen immer wieder aus der Geschichte, sobald wir unseren Job getan haben.“

LANDESTHEATER TÜBINGEN

UA 14.02.2026

„Ich will raus aus diesen Fremdzitaten, aus dieser alten männlichen Geschichte“

-Elektra in die Töchter der Orestie

Im dramatischen Kampf um die Beschwichtigung der Rachegöttinnen bringt Athene alle Frauen wieder zum Leben, die der Blutrache zum Opfer fielen: das Mädchen Iphigenie, die Mutter Klytaimnestra, Agamemnons Geliebte Kassandra und – die einzige Überlebende – Elektra. Die Orestie gilt als der Gründungstext der Demokratie – Orest, der sich dem Prozess unterwirft, als ihr erster Vertreter. Dabei startet Athene das mühsame Geschäft der demokratischen Verhandlung: Sie schafft eine gemeinsame Gesprächsgrundlage und erzielt schließlich eine friedliche Einigung.

Das Auftragswerk lässt die Frauenfiguren ihre abgebrochenen Geschichten zu Ende erzählen, teilt ihre Loyalitätskonflikte und ihren Anteil im Kampf um Würde, Anerkennung, Teilhabe und Selbstbestimmung. Die Frauen der Orestie zeigen, dass ein wahrer Kompromiss nur möglich ist, wenn alle zu Wort kommen, auch diejenigen, die schon aus der Geschichte herausgeschrieben sind. „Sonst“, so prophezeit Kassandra, „macht es Schule, und wir fliegen immer wieder aus der Geschichte, sobald wir unseren Job getan haben.“

VON MAXI OBEXER

Athene

Sabine Weithöner

Klytaimnestra

Susanne Weckerle

Kassandra

Jennifer Kornprobst

Elektra

Robi Tissi Graf

Iphigenie

Emma Stratmann

Regie

Bühne & Kostüme

Musikalische Leitung

Dramaturgie

Regieassistenz

Janneke

Fotos

Martin Sigmund